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13/05/2016
Innovation kann so einfach sein
Die lose Verlegung von Naturstein- und Betonwerksteinplatten auf Kies- / Splittbett bei Aussenplätzen,
Balkonen und Terrassen hat sich bewährt und liegt berechtigterweise nach wie vor im Trend. In der Regel
bestehen bei dieser Verlegetechnik nahezu keine Risiken. Ausblühungen werden weitestgehend vermieden, da
die Lastverteilschicht mit einem bindemittelfreien Schüttgut erstellt und kein Zement verwendet wird. Durch
die offenen Fugen wird eine sehr gute Entwässerung des Oberflächenwassers erreicht. Einzig die Thematik
von Feuchteflecken bzw. Dunkelfärbungen der Naturstein- und Betonwerksteinplatten kann als ästhetischer
Nachteil thematisiert werden (Abb. 1). Diese Verfärbungen beeinträchtigen das Erscheinungsbild der Naturstein und Betonwerksteinplatten erheblich. Zudem wird bei chronischer Nässe die Bildung von Moosen und Algen
gefördert. Zum Teil sind die Ursachen einfach erklärbar: fundamentale Konstellationen wie Wasserlachen auf der Abdichtungsebene, Kapillartransport von Stauwasser, geringe Aufbauhöhen des Splittbetts und der vermehrte Einsatz von geringen Plattendicken fördern die Durchfeuchtung von Naturstein- und Betonwerksteinplatten. Es gibt jedoch auch unvermeidliche Ursachen, wie Tauwasserbildung an der Plattenunterseite. Unter Naturstein- und Betonwerksteinplatten entsteht immer Kondensationsfeuchtigkeit, deren Auswirkungen oft unterschätzt werden.
So kann Kondensationsfeuchtigkeit bereits zu Feuchteflecken und Hell-Dunkel Erscheinungen führen (Abb. 2).
Insbesondere bei Flächen, welche teilweise überdeckt sind, bleibt im überdeckten Bereich eine wesentlich
längere Dunkelfärbung der Betonwerkstein- und Natursteinplatten bestehen.
Vor allem stark saugende Gesteine oder bei Nässe deutlich abdunkelnde Gesteine neigen verstärkt zu
Feuchteflecken, Hell-Dunkel-Erscheinungen respektive unterschiedlichen Verfärbungen.

Die innovative Lösung von MAPEI
Wir haben aufgrund einer Vielzahl von Kundenanfragen bezüglich dieser Thematik, der Verhinderung von Verfärbungen, Feuchteflecken und Hell-Dunkel-Erscheinungen bei Naturstein- und Betonwerksteinplatten, nach einer wirtschaftlichen Lösung gesucht und nun auch patentieren lassen. Insbesondere für lose verlegte Naturstein- und Betonwerksteinplatten auf Splittbettung haben wir ein Verfahren entwickelt, das Verfärbungen oder Bildung von Feuchteflecken nahezu vollständig verhindert. Dieses innovative Verfahren kann auf der Baustelle schnell, einfach und preiswert angewendet werden.
Der Einbau der Kies-/Splittschicht kann konventionell, nach dem Stand der heutigen Technik ausgeführt werden (es wird sauberer Splitt der Körnung 4 mm bis 8 mm verwendet). Das Splittbett, welches als Lastverteilungsschicht dient, muss eine Dicke von mind. 30 mm aufweisen. Das Gefälle der Unterkonstruktion muss mindestens 1,5% betragen. Stehende Wasserlachen sind zu vermeiden. Anschliessend wird das abgezogene bzw. planierte Splittbett mit einer speziell durch uns entwickelten, im Mischungsverhältnis 1 zu 4 mit Wasser angemischten MAPESTOP, besprüht (Abb. 4 und 5). Das Besprühen mit der MAPEI-Mikroemulsion (MAPESTOP) kann bei Temperaturen bis 0°C, sowie auch problemlos bei heissen Temperaturen sowohl auf trockene als auch auf nasse Bettung erfolgen. Es genügt, die Oberfläche des Schüttguts bzw. der oberen Splittsteinchen mit der Mikroemulsion zu besprühen bzw. zu benetzen. Durch die MAPEI-Mikroemulsion werden die Splittsteinchen im oberen Bereich des Splittbetts hydrophobiert. Durch diese Imprägnierungsbehandlung des Splittbetts wird ein Unterbruch des Feuchtetransports von unten in den auf dem Schüttgut aufliegenden Plattenbelag bewirkt. Es wird eine kapillarpassive Oberfläche hergestellt, welche
wasserabweisend ist und dabei den kapillaren Wassertransport deutlich reduziert. Aufgrund der frisch in frisch
Verlegung, erfolgt durch die Mikroemulsion - durch den direkten Kontakt zu den verlegten Bodenplatten mit der noch nicht abgebundenen Mikroemulsion des Schüttguts - eine zusätzliche rückseitige Hydrophobierung der Bodenplatten.
Unsere technischen Berater stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung (Tel. 026 915 9000).

Fachbericht: Mathias Donauer
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Mapestop Broschüre
MAPEI SUISSE SA Route Principale 127 - 1642 Sorens / FR - Telefon +41(0)26 915 9000 - Fax +41(0)26 915 9003 - info@mapei.ch
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